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Stress im Nanny-Alltag?

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Stress im Nanny-Alltag?

Ein Gastbeitrag vom NannyVerein Schweiz - Vielen Dank sagt nannyvermittlung.ch

Jede Nanny kennt die langen, kaum enden wollenden Arbeitstage. Oft sind diese laut und, vieles soll gleichzeitig geschehen. Das Einzige, womit wir rechnen können, ist das Unvorhergesehene, wie z.B. die Verspätung der Eltern am Abend. Einmal zu Hause möchte Nanny einfach am liebsten nichts mehr – ausser Ruhe. Doch da sind vielleicht noch die eigenen Kinder, der Partner … der Haushalt. Nicht verwunderlich, dass die Gedanken zu kreisen beginnen:

  • Haben wir etwas unerledigt gelassen?
  • Gibt es am nächsten Tag Aussergewöhnliches?
  • Und welche Termine oder Pendenzen muss ich privat im Auge behalten? 

Wir versuchen immer wieder, unsere Organisation zu optimieren.

Trotzdem: Wir können wir nicht allen genügen.

Dies haben wir mit allen gemeinsam, egal welchen Beruf diese ausüben. Starten wir also mit einem einzigen Vorsatz: Ich muss nicht allen genügen! Natürlich möchte ich mit mir und dem Geleisteten zufrieden sein. Wann genüge ich mir selbst? Meine Antwort wäre: Wenn ich meine Aufgabe als Nanny gut mache und für meine Familie und Freunde Zeit und Musse finde.

Tipps gegen Stress im Alltag haben wir sicher schon alle irgendwo gelesen. Je nach Typ brauchst du mehr Bewegung, mehr Schlaf, ein neues Hobby, Achtsamkeitsübungen oder gar eine Kombination von mehreren dieser Dinge.

Meine Erfahrung hat mich drei wichtige Regeln gelehrt:

Zeit

  1. Anstatt die Zeit für einzelne Tätigkeiten zu optimieren, nehme ich mir bewusst genügend Zeit. Dazu gehören auch die Tätigkeiten, die wir als neben-sächlich betrachten: Windeln wechseln, Küche oder Kinderzimmer aufräumen
  2. Ich beziehe das Kind, wo möglich, in die Tätigkeiten mit ein und lasse ihm Zeit, es in seinem Tempo zu tun. In jedem Alter üben die Kinder wichtige Fähigkeiten und wir staunen, wie schnell  sie zu einer echten Hilfe werden.
  3. Zeit einplanen für Unvorhergesehenes und kleine Pausen

Klare Grenzen

  1. Grenzen lassen sich über die vorhandene Zeit, unsere Fähigkeiten und unsere Bedürfnisse definieren.
  2. Wenn ich meine Grenzen kenne, gilt es auch einmal NEIN zu sagen, oder aber dem andern meine Grenzen aufzuzeigen: „Ich habe im Moment keine Zeit. Bis wann sollte es erledigt sein?“, oder: „Damit habe ich keine Erfahrung, überlegen wir, wer dir dabei helfen könnte.“, aber auch: „Ich helfe dir gerne. Hilfst du mir zuerst damit, dann habe ich nachher Zeit.“
  3. Grenzen können verschoben werden. Wie lauten meine Konditionen?

Zufriedenheit

  1. Am Abend mit dem Tag zufrieden sein
  2. Es geniessen, wenn der Partner oder das eigene Kind das Abendessen schon vorbereitet hat, wenn ich – vielleicht verspätet - nach Hause komme.
  3. Mich über die Fortschritte der Kinder  freuen.

Jetzt wünsche ich jeder Nanny ein möglichst stressfreies und zufriedenes 2019!

Das war ein Gastbeitrag vom NannyVerein Schweiz

Mehr Informationen unter : www.nannyverein.ch

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